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5 Tipps: Wie du es verhindern kannst Deinen Hund anzuschreien

5 Tipps wie du es verhindern kannst deinen Hund anzuschreien

 

 

Das Leben ist nicht immer einfach und es kommt manchmal verdammt viel auf einmal. Der berühmte Tropfen bringt das Fass zum überlaufen und schon tun wir etwas, was wir später sehr bereuen. Wir bemühen uns immer nett und rücksichtsvoll mit Mensch und Tier umzugehen, doch manchmal hat man einfach einen schlechten Tag. Und das ist auch völlig ok!

Jedes Lebewesen darf mal so richtige Scheiße bauen und hat danach eine zweite Chance verdient. Kein Mensch ist perfekt und muss es auch nicht sein.

Du bist gestresst oder müde, hast Schmerzen oder einfach schlechte Laune? Und dann benimmt sich dein Hund auch noch „völlig daneben“? Er rennt doch quer über die Wiese zu dem anderen Hund, obwohl ihr gerade so schön gespielt habt? Schnappt sich noch schnell ein Stückchen vom Pferdeappel oder zieht gerade wie eine Dampfwalze zur nächsten Schnüffelstelle?

Damit Du nicht ins meckern, motzen oder anschreien verfällst, möchte ich Dir hier 5 Alternativen vorstellen:

1. Atmen

Nimm einen tiefen Atemzug und lass ihn ganz langsam wieder aus deinen Lungen hinaus. Bewusstes Atmen hilft uns die Situation zu entschleunigen und uns zu sammeln. Gerade in stressigen Situationen sehr effektiv!

 

2. Blödsinn reden

Natürlich musst du jetzt UUUUUNNBEDIIIIINGT zu der Schnüffelstelle, Peanut! Du hast ja auch schließlich seit Jahren nicht mehr irgendwo riechen können, weil du nur im Keller lebst und ich dich niemals raus lasse. Vielleicht sollte ich dir neue Kuscheltiere kaufen, damit du mit ihnen eine Teeparty feiern und mit ihnen über neuesten erschnüffelten Klatsch und Tratsch reden kannst!“

Je absurder, desto besser! Denn irgendwann wird es so bekloppt, das man nur noch Lachen kann. 😉

 

3. Rausgehen

Manchmal hilft es einfach zu gehen. Aus dem Raum, der Begegnung, der Situation. Versuch an deinem Fluchtpunkt wieder runter zu kommen und geh erst zurück, wenn Du Dich ein wenig beruhigt hast.

So etwas bitte nicht bei Hunden machen, die unter Trennungsangst o.ä. leiden!

 

4. Singen

Ich kann dreistimmig singen: laut, falsch und mit Begeisterung! Wenn ich in stressigen Situationen mein Lieblingslied träller, wünsche ich zwar allen Mitmenschen Ohrstöpsel, aber für mich ist die Welt gleich ein großes Stück bunter. 😉

Such Dir schon vorher ein Lied für genau diese Situationen aus, denn oft fällt einem in der kurzen Zeit zwischen „ich brodel nur“ und „ich brülle gleich“ nichts passendes ein.

 

5. Dankbarkeit

Dies ist meine persönliche Lieblingsübung. Wenn Dir mal wieder alles zu viel wird, zähle 5 Dinge auf für die Du heute dankbar bist. Denn man kann nicht gleichzeitig Wut, Ärger oder Trauer und Dankbarkeit empfinden.

 

Versuch Dir diese Alternativen einzuprägen, damit Du sie im Notfall anwenden kannst. Ausraster sind nicht toll, aber denk dran: Veränderung braucht Zeit. Diese gestehe ich nicht nur den Hunden, sondern auch den Menschen zu.

Darum nimm es Dir bitte nicht so zu Herzen wenn Du mal laut geworden bist. Analysiere die Situation, lerne daraus und mach es das nächste Mal besser!

 

Viel Spaß und Erfolg,

Deine Lina

 

 

Lina Canitales Logo rund

Autorin: Lina Stranghöner