"Mein Hund kann das nicht! - ungewohnte Situationen gemeinsam meistern" - Objekte

“Mein Hund kann das nicht – ungewohnte Situationen gemeinsam meistern”

Heute: Komische Objekte.

 

Plötzlich war er da, unerwartet und aus dem Nichts – Der gelbe Sack!

Auf der normalen Gassirunde wartete er auf einmal an der Ecke, jederzeit bereit uns anzufallen und zu zerfleischen!“ So oder so ähnlich spielt sich wohl das Horrorszenario im Kopf deines Hundes ab, wenn er ein unbekanntes Objekt auf der Standardrunde sieht. Es gehört da einfach nicht hin und macht ihm Angst.

 

Das kommt Dir bekannt vor, ganz egal ob gelber Sack, Mülltonne oder andere Objekte? Dann erfährst Du hier 4 Tipps, wie du mit Deinem Hund diese Situation meistern kannst!

 

1. Auch ein Schritt zurück bringt Dich manchmal ans Ziel

 

Ihr müsst nicht in Lichtgeschwindigkeit am Sack-Monster vorbei, im Gegenteil. Nehmt Euch genug Zeit. Versuch doch mal eine Art „Pendeln“, hin und zurück zum Objekt. Ihr nähert euch ein paar Schritte und geht die Strecke wieder zurück. Dies immer und immer wieder, jedes Mal ein wenig näher.

So lernt Dein Hund, dass das Sack-Monster doch nicht angreifen möchte, sondern ruhig liegen bleibt. Gerne kannst Du deinem Hund für Annäherung belohnen.

 

2. Sei ein Held

 

Kann Dein Hund in einiger Entfernung ruhig warten? Dann lasse ihn sitzen (ggf. Leine irgendwo sichern) und zeig ihm, wie tollkühn Du bist! Todesmutig gehst Du zu dem gefürchteten Objekt und untersuchst es. Anfassen, hochheben, bewegen – alles was so möglich ist.

Versuche dabei interessiert und langsam vorzugehen. Rede mit Deinem Hund! Ein Ach Paule, das ist doch nur ein gelber Sack. Schau mal wie faul der hier rumliegt“, kann sehr beruhigend wirken. 🙂

 

3. Monster machen Spaß

 

Wir wollen die Erwartungshaltung Deines Hundes verändern. Alter Plan: Gelber Sack= gruselig. Neuer Plan: Gelber Sack = es passiert was tolles!

 

Pack Deine tollste Belohnung aus der Tasche und macht eine große Party! Das muss nicht direkt neben dem blöden Objekt passieren, nimm so viel Abstand wie Ihr braucht. Wenn Dein Hund in die Richtung des „Monsters“ schaut, spiele mit ihm oder füttere Leckereien. Dabei kannst Du versuchen ob es noch ein wenig nähern sein darf oder Ihr daran vorbei gehen könnt.

 

 

4. Leckerchen-Spur

 

Wenn Du keinen anderen Weg gehen kannst, versucht doch mal in größtmöglicher Entfernung eine Leckerchen-Spur an dem Sack vorbei zu legen. Dein Hund hangelt sich von Keks zu Keks, hat aber nebenbei die Möglichkeit alles zu beobachten und selbst das Tempo vorzugeben.

 

 

Achte bitte bei allen Tipps darauf, wie es Deinem Hund geht. Hat er zu große Angst, nimm dieses Mal einen anderen Weg und erspare ihm unnötigen Stress. Den Drachen könnt Ihr auch nächste Woche noch erschlagen. 😉

 

Viel Spaß und Erfolg,

Deine Lina

 

 

 

 

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